Multikultur 2013

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Erstveröffentlichung dieses Artikels: 01/06/2013 - Quelle: NJ-Autoren

Opfertod am Altar von Notre Dame aus Protest gegen die "forcierte zivilisatorische Perversion" und multikulturelle Vernichtungspolitik

Dominique Venner opferte sich am Altar von Notre DameDer weit über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannte Historiker Dominique Venner (78) ging am Nachmittag des 21. Mai 2013 zum stillen Gebet in die Pariser Kathedrale Notre Dame. Nach einer Weile geistiger Einkehr schritt Dominique Venner zum Altar, zog eine Waffe und erschoss sich neben dem heiligen Ort.

In einer Abschiedsbotschaft hinterließ er u.a. die Worte: "Ich glaube, ich muss mich opfern, um die Lethargie, die uns umschlossen hat, zu durchbrechen." Venners Abschschiedsbrief wurde von einem guten Freund über einen katholischen Radiosender verlesen, worin auch stand: "Was ich tue, ist ein Akt der Selbstverteidigung der traditionellen Familie und Teil des Kampfes gegen die illegale Einwanderung."

Die Vorsitzende der Nationalen Front (FN) in Frankreich, Marine Le Pen, bezeichnete die Selbstaufopferung Venners als die "ultimative politische Handlung eines Mannes, der seine Landsleute zum Aufwachen bringen wollte."

Dominique Venner war in den 1960er Jahren lange Zeit inhaftiert gewesen wegen seines Widerstandes gegen die Nordafrika-Politik der damaligen französischen Regierung. In letzter Zeit engagierte er sich wortstark gegen die neue Gesetzgebung zur gleichgeschlechtlichen Ehe.

"Es sind neue, spektakuläre und symbolische Aktionen notwendig, um die Menschen aus ihrem narkotisierten Zustand herauszureißen. Wir leben nunmehr in einer Zeit, wo den Worten Taten folgen müssen", schrieb Venner.

Venners Freitod als Protest gegen eine antizivilisatorische Gesetzgebung im Zusammenhang mit der Schwulen-Ehe und der multikulturellen Zerstörungspolitik zog zahlreiche Gedenkproteste nach sich. Bischöfe beteten öffentlich in den Kirchen für Venner.

Aymeric Chauprade schrieb in seinem Netz-Blog "Nouvelles de France": "Ich hoffe, die französische und europäische Jugend sieht dein Opfer als den machtvollen Ruf zur Revolution. Ich habe deinen Ruf gehört, Dominique, und ich gedenke, ebenso aussagekräftig in der Zukunft zu antworten."

Der 78-Jährige Venner war nicht streng religiös, gab der Rektor von Notre-Dame zu bedenken. Venner habe sich für seinen Opfergang für Notre Dame entschieden, da dieser Ort das am meisten besuchte Monument Frankreichs ist. 1500 Besucher waren in der Kathedrale versammelt, als Dominique Venner sein Leben am Altar opferte.

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Seinen Abschiedsbrief hinterließ Venner auf dem Hauptaltar, der mittlerweile zum bekanntesten Symbol der Protestbewegung gegen die gleichgeschlechtliche Ehe geworden ist.

Venners Opfergang war vom Zeitpunkt her gut gewählt, nämlich einen Tag vor der großen Protestversammlung gegen die Homo-Ehe. Und tatsächlich kamen laut Angaben der Organisatoren zum ersten Mal fast eine Million Menschen zusammen, die sich gegen diese "vom Gesetz geschützte Abartigkeit" wehrten, wie aus den Protestrufen zu hören war.

Während der Proteste wurde aus Venners Abschiedsbrief über Lautsprecher vorgelesen. Besonders bewegend waren für die vielen hunderttausend die Worte: "Es ist für mich hier und jetzt der Zeitpunkt gekommen, die Karte des Schicksals auszuspielen, die Karte der letzten Sekunde. Diese letzte Sekunde ist so gewichtig wie der Rest des Lebens. Das ist der Grund, warum wir uns selbst treu bleiben müssen, treu bis zum letzten Atemzug."