Zeitgeschichte 2004

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Verschwörer des 20. Juli 1944:
Verräter oder Vorbilder?

Außer der deutschen Nation gibt es in der Welt und in der langen Menschheitsgeschichte kein Volk, das "genetisch böse" sein und als einziges Volk der Menschheitsfamilie "einzigartige Verbrechen" begangen haben soll. Die amtliche Version der Verdammnis, bekanntgemacht durch die global-jüdischen Organisationen, übernommen und der deutschen Jugend für immer auferlegt von der politischen Elite der BRD, stigmatisiert die Deutschen als einzigartige Menschenmörder.

Lagebesprechung auf der Wolfschanze.

Die Politiker der BRD versuchen, den jüdischen Organisationen vorzugaukeln, seit dem 8. Mai 1945 gäbe es eine neue deutsche Nation, die in keiner Weise in der Kontinuität mit vorangegangenen deutschen Generationen und der deutschen Geschichte stünde. Doch jeder weiß, wenn eine Nation keine Verbindung mit seiner Geschichte hat, dann handelt es sich um eine Kunstnation ohne Fundament. Darüber hinaus kommt keine Nation ohne Vorbilder aus, selbst "Kunstnationen" nicht. Deshalb entschied sich die Nachkriegs-Anti-Hitler-Elite für die Terroristen des "20. Juli" als Vorbilder. Der Grund scheint einfach: Alles was in der NS-Zeit Anti-Hitler war, besonders wenn es sich um Terroristen handelte, muß gut für die Anti-Hitler-Politik der Nachkriegs-Ära sein. Also her mit den "20. Juli-Verschwörern".

So wie die Verschwörer des 20. Juli 1944 mit ihrem Umsturz-Unternehmen Schiffbruch erlitten, so könnten auch die Kunstdeutschen der BRD heute mit den 20.Juli-Terroristen als Vorbilder Schiffbruch erleiden.

Wie können Terroristen und Verräter wie der Hitler Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg als Vorbilder für die jungen Echt-Deutschen erklärt werden, ohne dieser Jugend gleichzeitig das Stürzen von Regierungen, vielleicht den Sturz ihrer eigenen Regierung, zur Nachahmung zu empfehlen? Prekär in diesem Zusammenhang ist, daß das BRD-Regime seine Menschen mit menschenrechtswidriger Volksverfolgung überzieht (§ 130 StGB) und das Land der Deutschen fremden Völkermassen zur Besiedlung überläßt. Da könnte ein Stauffenberg schnell zum Vorbild in Sachen Sturz des BRD-Regimes werden.

Betrachtet man Stauffenbergs nationalistische Gesinnung isoliert und vergleicht man diese mit der antinationalen Ideologie der Führungsriege der BRD-Eliten, könnte man ihn der deutschen Jugend tatsächlich als leuchtendes Vorbild anbieten. Als geistige Leitfigur des Nationalen Widerstandes gegen die BRD-Politik sozusagen.

 

Graf Stauffenberg starb mit den Worten auf den Lippen: "Es lebe das heilige Deutschland."

 

Alleine wegen seines Verrats und seiner kriminellen Handlung scheidet Stauffenberg letztlich als Vorbild für eine anständige deutsche Jugend aus. Sicherlich konnte man gegen Adolf Hitler sein, aber die Widerständler hatten im Juli 1944 keinerlei Rückhalt in der Bevölkerung. Schlimmer noch war die Tatsache, daß die Feindmächte es ablehnten, Verhandlungen mit dem Ziel des Fortbestandes des Reiches mit Stauffenberg zu führen: "Letztlich hätten die Alliierten wahrscheinlich auf einer bedingungslosen Kapitulation bestanden. Denn für sie war Hitler nicht allein das Böse - sondern Repräsentant der Armee und der alten Eliten Deutschlands. Diese wollten sie ausschalten ... Auch wenn die letzte Kriegsphase ohne Hitler sicherlich anders verlaufen wäre, hätte auch eine von den Verschwörern des 20. Juli geführte Regierung Deutschlands völlige Niederlage akzeptieren müssen." [1] Die gegen Deutschland kriegführenden Mächte verlangten von Stauffenberg und seinen Mitverschwörern die bedingungslose Kapitulation. Sowohl an der West- wie auch an der Ostfront. Alleine diese zynische und brutale Gesinnung hätte es den Verschwörern verbieten müssen, dem tapfer kämpfenden Volk in den Rücken zu fallen.

Der prominente System-Buchautor Thomas Karlauf ist Aktivist in der Stiftung Castrum Peregrini, die zur Pflege der Ideologie des Stefan-George-Kreises gegründet wurde, er machte sich nicht nur einen Namen als Biograf von berühmten politischen Größen, sondern auch als Stefan-George-Biograf. Er war ein enger Vertrauter des damaligen Kanzlers Helmut Schmidt. Karlauf war Lektor und Endredakteur des von der Unabhängigen Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Auswärtigen Amts in der Zeit des Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik im Oktober 2010 vorgelegten Forschungsbandes Das Amt und die Vergangenheit. Dem Stefan-George-Kreis gehörte der Hitler-Attentäter Stauffenberg schon seit 1923 an. Dieser Thomas Karlauf, der also ein durchdrungener Anti-Nationalsozialist ist, hat 2019 eine Biografie des großen Bundesrepublikanischen Vorbildes Claus Schenk Graf von Stauffenberg veröffentlicht und bestätigt, was die Nationalen schon immer wussten und vertraten. Dass nämlich "Stauffenberg wenig von Demokratie hielt und an die Vorherrschaft Deutschlands in Europa glaubte. Dass er anfangs Hitler unterstützte, dann aber gegen ihn war, aber in der 'pazifistischen Schwatzbude Demokratie' keine Alternative sah, sondern im Adel und in einer Armee." Karlauf bestätigt, dass Stauffenbergs Tat nicht von sog. demokratisch-moralischen Grundsätzen geleitet wurde, schon gar nicht aus dem Grund, Juden retten zu wollen. "Stauffenberg beging das Attentat nicht in einem Aufstand des Gewissens gegen die Brutalität der Judenvernichtung. Er handelte aus dem Gefühl einer militärischen Notwendigkeit heraus. Aus der Überzeugung: Hitler wird Deutschland die Niederlage bringen und zerstört den deutschen Führungsanspruch in Europa. Stauffenbergs Begriff von Verantwortung war losgelöst von moralischen Erwägungen. Stauffenbergs elitäres Selbstbewusstsein hatte nichts übrig für Masse und Liberalismus." (Thomas Karlauf: Stauffenberg. Porträt eines Attentäters. Blessing-Verlag, München 2019)

Die Feindmächte wollten nichts weniger als die Vernichtung des deutschen Volkes, das sich unter Hitler zum erbitterten Feind der damals eingeleiteten Globalisierung mauserte. Das war der wirkliche Kriegsgrund, wie The Sunday Correspondent 1989 offen eingestand: "Wir müssen jetzt ehrlich über die deutsche Frage sein, so unbequem sie auch für die Deutschen, für unsere internationalen Partner und für uns selbst sein mag ... Die Frage bleibt in der Essenz die gleiche. Nicht, wie wir verhindern, daß deutsche Panzer über die Oder oder Marne rollen, sondern wie Europa mit einem Volk fertig wird, dessen Zahl, Talent und Effizienz es zu unserer regionalen Supermacht werden läßt. Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz oder den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, daß wir eine deutsche Vorherrschaft in Europa nicht akzeptieren können." [2]

Die Menschen lieben zwar den Verrat, aber niemand liebt den Verräter. Selbst Konrad Adenauer, der erste Kanzler der BRD, verachtete die Verräter des 20. Juli und sorgte dafür, daß Mitglieder dieser Gruppe nicht in Regierungsämter gelangen konnten: "Kanzler Konrad Adenauer hintertrieb die Wiedereinstellung des zum Widerstand zählenden Diplomaten Erich Kordt im Auswärtigen Amt mit der Begründung, dieser habe schon einmal seinen Chef 'betrogen'." [3]

Stauffenber auf der Wolfschanze

Am 15. Juli 1944 begrüßt Adolf Hitler General Bodenschatz auf der Wolfschanze. Rechts steht Feldmarschall Keitel, ganz links Stauffenberg. Stauffenberg plant das Attentat.

Der stets seinem Eid und dem deutschen Volk verpflichtete deutsche Kriegsheld, Generalmajor a. D. †Otto Ernst Remer, schlug den dilettantisch und feige durchgeführten Putsch am 20. Juli 1944 als Kommandant des Wachbataillons in Berlin nieder. Remer war damals, und blieb bis zu seinem Lebensende, ein unbeugsamer Streiter gegen Terrorismus und Gewalt, wie sich aus seiner konsequenten Handlung am Tag des Putsches und aus seinen neuzeitlichen Publikationen unschwer erkennen läßt. In seinem Buch Verschwörung und Verrat um Hitler (neu: "Remers letzte Schlacht") charakterisiert er Stauffenberg wie folgt:

"Jedenfalls war es für Stauffenberg ohne weiteres möglich, Hitler zu erschießen und sich dann selbst zu richten. Er aber ließ lieber andere sterben und zog bedenkenlos unzählige mitverschworene Kameraden mit in sein Unglück. Wahrlich kein Vorbild für zukünftige Soldatengenerationen. Aus diesem Grund fand ich es auch nicht für angebracht, bei einem Nachkriegsbesuch in Berlin die Gedenktafel im Hof des Bendlerblocks in Augenschein zu nehmen... Was aber war in Wirklichkeit geschehen oder unterlassen worden? Welche Fehler waren den Handelnden unterlaufen? Zunächst war die Voraussetzung für das Gelingen des Umsturzes, nämlich der Tod Hitlers als entscheidender Eidträger, dem alle verpflichtet waren, nicht erfüllt. Er stand lebend, wenn auch verletzt, vor der Baracke. Davon hätte sich Stauffenberg, wenn er eine Minute länger gewartet hätte, selbst überzeugen können. Er hätte dann immer noch die Möglichkeit gehabt, den Führer persönlich zu erschießen. Die allgemeine Verwirrung hätte er ausnutzen können.... Doch das Attentat erwies sich für Stauffenberg als Mord an seinen unschuldigen Kameraden. Der Stenograph Dr. Berger wurde von der Bombe zerrissen, Generaloberst Korten, General Schmundt und Oberst Brandt wurden so stark verletzt, daß sie anschließend starben. Weshalb zog Stauffenberg nicht seine Pistole? Nur um sein kostbares Leben zu retten, das er dann Stunden später doch verlor? Das wäre mutig und vorbildlich gewesen. So aber zog er Hunderte von Kameraden mit ins Verderben..."

Ein Kameradenmörder als Vorbild? Diese perverse Vorbild-Akrobatik wird der deutschen Holocaust-Politik früher oder später zum Verhängnis werden. Daneben versuchen die volksentfremdeten BRD-Politiker in Deutschland mit allen Mitteln, die nationalistischen Widerständler des 20. Juli zu ihren antideutschen Geistesverwandten zu machen. Aber die Putschisten des 20. Juli waren allesamt Hartkern-Nationalsozialisten, die für den Fortbestand des deutschen Volkes in den von Hitler geforderten völkerrechtlichen Grenzen kämpften. Die neudeutschen BRD-Führer hingegen wollen überhaupt kein Deutschland mehr. Sie kämpfen verbissen für einen undefinierbaren Europabrei, der die Deutschen wie unter einer Schlammlawine begraben soll. Die Verschwörer des 20. Juli 1944 hatten kein politisches Konzept, das Hitlers Politik diametral gegenübergestanden hätte. Sie bekämpften Hitler, weil sich die Lage an den Fronten für Deutschland verschlechterte und weil sie meinten, die Führung des Reiches müsse in Adelshänden sein und nicht den Geschicken eines "Gefreiten" überlassen bleiben. Ihnen war Hitler nicht erfolgreich genug, das war ihr Motiv, sonst nichts.

Graf Stauffenberg und seine Mitterroristen waren Antidemokraten und Anitsemiten. Ihre Weltsicht unterschied sich nicht von Adolf Hitlers Philosophie, wie DER SPIEGEL eingesteht: "Unter den Verschwörern gegen Hitler fanden sich nur wenige Demokraten, wohl aber einige Antisemiten und manche Kriegsverbrecher. Viele hatten zeitweise vom Griff nach der Weltmacht geträumt. ... Die meisten Verschwörer standen dem Nationalsozialismus zunächst neutral oder sogar wohlwollend gegenüber. " [4]

Und DIE WELT bekräftigt, dass die Verschwörer mit "Demokratie" nichts am Hut hatten: "Beendigung des Krieges war das oberste Ziel [der Verschwörer], nicht die Errichtung der Demokratie ... " [5]

"Stauffenberg, bei Hitlers Machtantritt 25 Jahre alt, träumte von einem tausendjährigen Reich, das sein Idol, der rheinische Dichter Stefan George, verkündete, und verstand sich als Teil einer neuen Elite. Nationale Erneuerungen statt 'Schmach von Versailles' - es waren die außenpolitische Erfolge Hitlers, von denen sich Stauffenberg blenden ließ. 'Welche Veränderungen in welcher Zeit', schwärmte er von Hitlers Siegen über Polen und Frankreich 1939/1940. In einem Brief an seine Frau aus dem besetzten Polen mokierte sich der charismatische Offizier, dem viele eine glänzende Karriere voraussagten, über den 'unglaublichen Pöbel, sehr viele Juden und sehr viel Mischvolk': 'Ein Volk, welches sich unter der Knute wohlfühlt. Die Tausenden von Gefangenen werden unserer Landwirtschaft recht gut tun'." [6]

Das Motiv der Verschwörer, Hitler zu töten, war also nicht, eine sogenannte Demokratie zu schaffen und den Juden Vorrechte einzuräumen. Nein, sie wollten vielmehr aufgrund des für Deutschland ungünstigen Kriegsverlaufs Groß-Deutschland retten. Sie glaubten, wenn sie den Alliierten neue Köpfe präsentierten, würde Deutschland weitermachen können, wie unter Hitler begonnen: "Nach dem Scheitern der deutschen Hoffnungen auf einen Blitzsieg gegen die Sowjetunion Ende 1941 änderte sich Stauffenbergs Haltung. ... Gegen Parlamentarismus und Parteien hegte fast der gesamte Widerstand Skepsis. ... Noch am 25. Mai 1944 erklärte Goerdeler, er wolle einen Teil der Beute Hitlers - etwa das Sudetenland - für Deutschland sichern." [7]

Wenn wir im neuen Jahrtausend die durch und durch nationalistischen Verschwörer des 20. Juli jenen überlassen, die ihr politisches Unwesen im entehrten Reichstag treiben, beleidigen wir das Andenken der Verschwörer, was diese in dieser Art nicht verdient  haben. In diesem Sinne ließ sogar der gescheiterte Judenführer †Bubis bereits 1994 in seiner Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung (14.7.1994) argumentieren: "Das Attentat gegen Hitler war kein 'Aufstand des Gewissens', sondern Torschlußpanik ... Das, was in der Wolfschanze geschah, oder richtiger: nicht geschah, bleibt eine Marginalie der Geschichte, irrelevant für den Geschichtsverlauf, unwesentlich für das Ende des 'Dritten Reiches', bedeutungslos auch für das Überleben des Nationalsozialismus in den deutschen Mentalitäten."

Wo Bubis recht hatte, da hatte er recht, denn die Verschwörer hatten nichts mit den ungewöhnlichen Neigungen der neudeutschen Politik-Riege gemein, die mit Wollust im propagandistischen Abwassersee der Israellobby badet. Ganz im Gegenteil, Hitlers Judenpolitik wurde von Stauffenberg und seinen Verschwörern im Grundsatz gebilligt. Über den Mitverschwörer Carl Friedrich Goerdeler, der bei einem erfolgreichen Putsch Reichskanzler geworden wäre, lesen wir in der WELT vom 16.7.1994 folgendes: "Goerdeler verstand die Juden als 'Fremdkörper' und wollte das 'Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums' vom 7. April 1933 bestehen lassen, mit dem Juden aus dem öffentlichen Dienst entfernt wurden. 'Auf der anderen Seite genießt er (der Jude)', wie sich Goerdeler ausdrückt, 'genau die gleichen Rechte wie jeder andere Ausländer, der in Deutschland wohnt und Vermögen hat oder nicht'."

Remers letzte Schlacht

Im Veritas Weltwissen-Shop mehr über General Remer und die Niederschlagung des Stauffenberg-Putsches

Stauffenberg taugt nicht als moralisch-soldatisches Vorbild, weil er aus niedrigen Beweggründen, einfach nur aus Ehrgeiz und Eifersucht heraus handelte, weil er glaubte, die Führung des Reiches müsse in den Händen einer Adelselite liegen. Dass aber Hitler recht hatte, beweist die Tatsache, dass Churchill und Roosevelt Stauffenberg und seine Clique ebenso hassten wie Hitler und Deutschland, egal unter welcher Führung, weshalb sie Deutschland vernichten wollten. Stauffenberg taugt aber durchaus als anti-liberalistisches, anti-pazifistisches und anti-lobbydemokratisches Vorbild. Er taugt als nationalistisches Vorbild, denn er war ein glühender Nationalist. Wie schon gesagt, starb Stauffenberg vor dem Erschießungskommando seiner Mitverschwörer, die ihn als Mitwisser beseitigen wollten, mit den Worten auf den Lippen: "Es lebe das heilige Deutschland." Stauffenberg taugt nicht als Vorbild für den Widerstand gegen eine durch-und-durch dem eigenen Volk ergebene Regierung wie der Hitler-Regierung. Aber er taugt, wie es laut Karlauf die AfD sieht, umgemünzt, als Umsturz-Vorbild gegen ein System, das quasi planmäßig das eigene Volk durch fremde Völker-Invasionen auf eigenem Boden austauscht und somit vernichtet. Insofern ist Claus Schenk Graf von Stauffenberg Vorbild und Halunken-Abbild zugleich. Wenn aber ein liberalistisch-verkommenes System wie das Merkel-System sich auf Stauffenberg, den Demokratie- und Judenhasser, beruft, gleichzeitig aber jeden Kritiker des globaljüdischen Weltprogramms als "Antisemiten" verfolgen lässt, dann beweist das nur einmal mehr die Geisteskrankheit dieses Systems, das sich damit sein eigenes Grab schaufelt.

Die Widerständler, die unserer Jugend als Vorbilder präsentiert werden, sind also nach heutiger Begriffsbestimmung durchdrungene Antisemiten und aufrechte Nationalsozialisten gewesen. Gut so, her mit diesen Vorbildern, werden sich viele sagen, die die Nase voll haben von der Bevormundung der Globaljuden und vom Abkassieren der Holocaust-Industrie.

Wie wollen die im entfremdeten Reichstag ihr Spiel treibenden Deutschlos-Politiker ihre merkwürdige Vorstellung von Demokratie  in Zukunft vermitteln, wenn der junge deutsche Mensch mehr und mehr von kulturfremden Ausländern im eigenen Land an den Rand gedrückt wird? Wie wollen sie unseren jungen Menschen ihre Verfolgungs-Demokratie, in der nationaldenkende Menschen die Gefängnisse füllen, erklären, wenn sie ihrerseits Hartkern-Nationalisten und überzeugte Antisemiten als Vorbilder anbieten? Die Frankfurter Rundschau berichtet dazu am 20.7.1994: "Geschichtslehrer haben ... bei Schülern einen neuen Rechtsradikalismus ausgemacht. Dabei werde der Widerstand des 20. Juli als 'antimodernistische Bewegung' gegen Hitler gesehen, der Deutschland sehr modernisiert habe."

Stauffenberg starb am 20. Juli 1944. Er wurde von feigen Mitverschwörern im Bendler-Block erschossen, die mit dem Mord an ihrem Kameraden hofften, ihr eigenes, schäbiges Leben retten zu können. Im Angesicht des Todes wurde Claus Schenk Graf von Stauffenberg am Ende doch noch zum Helden, zu einem zeitweise verirrten Helden der deutschen Nation. Nochmals: Vor dem Erschießungskommando rief Stauffenberg: "Es lebe das heilige Deutschland." [8]


1) Ian Kershaw, britischer Historiker, stern 9/2005, S. 72
2) The Sunday Correspondent (London), 16.9.1989, zitiert in DWZ, 5.4.1996, S. 4
3) Der Spiegel, 29/2004, S. 35
4) Der Spiegel, 29/2004, S. 35,36
5) Die Welt, 20.7.2007, S. 28
6) Der Spiegel, 29/2004, S. 36
7) Der Spiegel, 29/2004, S. 36,38
8) Der Spiegel, 29/2004, S. 46